Kultur in Buenos Aires

Dank unserer (unglaublich teuren) 1.-Klasse-Tickets von Mendoza nach Buenos Aires, für die uns diesmal keine einzige Busgesellschaft einen Studentenrabatt geben wollte, kamen wir relativ ausgeruht in der großen Busstation Retiro an. Von unserem letzten Besuch hatten wir noch unbenutzte Tickets für die U-Bahn übrig und da wir schon vor ein paar Tagen ein Hostal gebucht und uns den Weg zurechtgelegt hatten fanden wir sehr schnell zur richtigen U-Bahn-Station. Dort angekommen fragten wir 2 nette Herren die auf einem Grill „Pan arabe“, eine Art Fladenbrot aus Pizzateig, grillten nach der Straße und sie halfen uns gerne weiter. Im Hostel angekommen suchte der Herr an der Rezeption lange nach unserer Reservierung bis ihm endlich auffiel: „Ihr habt für gestern reserviert!“

Wir dachten kurz darüber nach und stellten fest, dass er recht hatte und wir uns schlicht und einfach im Datum geirrt hatten. Leider hatte er in dem ruhigen Hostel keine Zimmer mehr für diesen Tag frei und schwupps standen wir wieder auf der Straße und quartierten uns im nächsten Internetcafe ein wo wir erstmal unser Hostel vom letzten Buenos Aires Besuch anriefen bei denen wir für die nächsten 3 Nächte reserviert hatten. Sie waren leider auch voll und – noch dazu – hatten sie unsere Reservierung verschlampt und nichts mehr frei für die nächsten Nächte. Na wunderbar, dachten wir uns und suchten auf Hostelworld nach freien Zimmern, die gerade an diesem Wochenende ziemlich rar sind da am Sonntag das Finale des Copa America in Buenos Aires stattfindet. Nach langem hin und her fanden wir dann doch noch ein Zimmer, zumindest für die nächsten 2 Nächte, riefen an und machten uns sofort auf den Weg. Weiterlesen »

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Schnelldurchlauf durch den Nordwesten Argentinies

Für die 10-stündige Busfahrt von Resistencia nach Cordoba hatten wir uns bewusst eine bessere Klasse ausgesucht: Cama con Servicio, sprich sehr weit zurücklehnbare Sitze mit Abendessen und Frühstück. Für die Tickets hatten wir sogar ohne größere Probleme einen Studentenrabatt bekommen, denn die Frau am Schalter von „Crucero del Norte“ fühlte sich durch uns an ihre deutschen Wurzeln erinnert und verfiel in einen längeren, nostalgischen Vortrag. Bevor wir uns jedoch in die gemütlichen Sitze kuscheln konnten hieß es warten, denn der Bus fuhr erst um 22.30 ab. Doch glücklicherweise hatten wir einen guten Zeitvertreib denn auf den Fernsehern der verschiedenen Busbahnhofrestaurants lief das Gruppenspiel Argentinien gegen Costa Rica ( das Argentinien übrigens mit 3:0 gewann).

Pünktlich um 22.30 Uhr fuhr unser Bus mit Ziel Cordoba durch die Tore des Busbahnhofs, das Abendessen wurde serviert und wir schlummerten bald in unseren Sitzen. Nach etwas mehr als 10 Stunden kamen wir in Cordoba an und befragten die Touriinfo nach dem besten Weg in unser Hostal. Busse fuhren keine, zum Laufen sei es etwas zu weit und das Taxi würde uns nur etwa 10 Pesos (~1,90€) kosten. Letztendlich kostete es 15 Pesos aber da das immernoch unter 3€ waren beschwerten wir uns nicht und klingelten an der Tür des Hostals, die sich auch sofort öffnete. Eine halbe Stunde später fanden wir uns in unseren Betten im 5er-Dorm wieder um ein bißchen Schlaf nachzuholen, denn so eine Nachtfahrt kann noch so gemütlich sein, genügend Schlaf bekommt man nie. Ausserdem hatte sich Laras 6-Tage-Bauchweh inzwischen in Husten umgewandelt und auch Chris schniefte ein wenig vor sich hin. Weiterlesen »

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Irgendwo im argentinischen Nirgendwo

Mit einem ultra-billigen Nachtbus (durch Studentenrabatt nur 140 Pesos pro Person) ging es von Puerto Iguazu für uns in die tiefe argentinische Provinz. Das Ziel unserer Reise lag abseits aller Touristen-Wege des Landes – wir wollten in die heißen Quellen von „Presidencia Roque Saenz Peña“ steigen und dort etwas die Seele baumeln lassen. Um jedoch das Städtchen, dass nach einem ehemaligen Präsidenten Argentiniens benannt ist, zu erreichen mussten wir erstmal nach Restistencia fahren. Unsere Fahrt von 10 Stunden war etwas anstrengend, da durch die billigen Ticketpreise dauerend das Licht anging und ab und an auch mal ein paar grölende Argentinier mit ein paar Bierchen zu viel intus zu- und ausstiegen. Endlich in Restistencia angekommen mussten wir 3 Stunden warten bis endlich der erste Bus nach Roque losfuhr.

Doch Restistencia hat nicht sehr viel interessantes zu bieten – sieht man mal von den über 500 Statuen von argentinischen Widerstandskämpfern ab – und so verweilten wir im Bahnhofscafe bei Medialunas (argentnische Variante von Croissants) und lecker Cafe con leche (Milchkaffee). Wie der Zufall so spielt trafen wir eine Amerikanerin und ihren deutschen Reisebegleiter dort und wenn Reisende auf andere Reisende treffen gibt es immer allerhand Anekdoten und Geschichten auszutauschen, also vergingen die drei Stunden Warten wie im Fluge. Die beiden mussten auf einen Bus Richtung Norden, denn sie waren auf dem Weg nach Bolivien. Unser Bus dagegen ging jedoch westwärts und so trennten sich unsere Wege schnell wieder. Schade, denn die beiden waren echt nett :) Weiterlesen »

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In der Welt des Wassers

Die Fahrt mit dem Nachtbus in das kleine Örtchen Puerto Iguazu dauerte für uns knappe 20h und wir zahlten ein kleines Vermögen dafür. Aber man merkte auch den Unterschied zu unseren bisherigen Busreisen, und zwar deutlich: die Klimaanlage und die Heizung funktionierten einwandfrei, der Fußboden war nicht mit Orangenschalen und Plastikmüll übersät sondern lupenrein sauber, genauso wie die Klos, unsere superbreiten Sitze ließen sich problemlos schön weit nach hinten lehnen und zum Abendessen gab es eine Vorspeisenplatte und als Hauptgericht Nudeln mit Tomatensoße und einem Stück Hähnchen. Wer denkt, wir hätten uns hier für das teuerste vom teuren entschieden, dem sei gesagt, dass Busfahrten generell in Argentinien einfach unschlagbar sind und dadurch, dass die Argentinier im Gegensatz zu ihren nördlicheren Nachbarn auch wissen, dass man zum Schlafen Ruhe braucht ist der gesamte Bus nachts totenstill und man kann fröhlich vor sich hinschlummern.

Die 20 Stunden vergingen also schneller als erwartet und schon standen wir in dem kleinen Puerto Iguazu direkt am 3-Länder-Eck Argentinien, Brasilien, Paraguay. Wir fanden recht schnell eine niedliche Familien-Pension wo wir uns für die nächsten 3 Nächte einquartierten. Für diesen angebrochenen Tag hätte es sich allerdings nicht gelohnt Eintritt in den Nationalpark zu zahlen und so widmeten wir uns der etwas kleineren Attraktion, den Obelisken. Dank der Stadtkarte, die wir uns schnell im Touristenbüro abholten, fanden wir schnell den Weg zu den „Tres Fronteras“, den 3 Grenzen. Die Länder werden von 2 Flüssen voneinander getrennt, dem Iguazu und dem Parana, und dort, wo die Flüsse aufeinandertreffen hat jedes Land einen kleinen Obelisken,gestrichen in den Nationalfarben, aufgestellt, der von den beiden anderen Ländern gesehen werden kann. Wir setzten uns ein wenig hin, aßen unsere Oliven, die wir den Hügel hinaufgeschleppt hatten und beobachteten das Treiben. Dabei ließen wir uns auch nicht von den kleinen, süßen, bettelnden Kindern stören. Wir sind inzwischen einfach zu abgehärtet :( Weiterlesen »

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„…und wir folgten der Kuh nach Buenos Aires“

Um ein Haar hätten wir 100 Dollar Gutscheine von LAN abgestaubt, denn als wir am Flughafen ankamen wollte ein LAN Mitarbeiter von uns wissen ob wir zufällig den Flug eine Stunde später nehmen könnten und versprach uns im Falle einer Umbuchung einen Gutschein im Wert von 100 Dollar pro Person. Leider wurde es dann doch nix mit der Umbuchung, denn anscheinend klappte dann doch alles wie geplant und wir konnten in das von uns gebuchte Flugzeug einsteigen – Mist!:(

Unser Flug von Santiago nach Buenos Aires, einmal quer über den Kontinent, dauerte nur knapp 2 Stunden und ging auch ohne Entertainment-System schnell rum. Wir mussten jedoch einen kleinen Umweg fliegen, denn die Vulkanasche aus Feuerland schwebte irgendwo auf der normalen Flugroute zwischen Santiago de Chile und Buenos Aires herum. Nachdem wir am Flughafen einen ATM gesichtet und unsere ersten argentinischen Pesos in den Händen hielten begaben wir uns zu einem der Stände des Transportunternehmens „Manuel Tienda Leon“. Mit einem großen Bus fuhren wir vom Flughafen in die Innenstadt, direkt zur Hauptstelle des Unternehmens. Dort wurden wir in normale Taxis verladen und direkt vor unser Hostal gefahren, das wir ein paar Tage zuvor via Internet gebucht hatten. Wir wurden sehr freundlich empfangen und fielen so gegen 23 Uhr in unsere Betten. Weiterlesen »

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  • Wo wir waren

  • Wo wir sind

    Wir sind wieder zurück in Deutschland .
  • Kuriositäten

    So geschehen am 11.02.2011 auf der Busfahrt von Mandalay nach Bagan
    Wir sitzen gerade während einer Fahrpause mit einem französischen Pärchen bei einer Tasse Tee, als sich der gut gekleidete Burmese neben uns an Lara wendet: "Excuse me, is this man Elvis Presley?" Er zeigt dabei auf Chris und scheint es völlig ernst zu meinen. Als wir seine Frage verneinen bedankt er sich höflich und wendet sich verwirrt wieder seinem Tischnachbarn zu. Fünf Minuten später fragt er Chris verschüchtert, ob er ein Photo von ihm machen darf.
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